Der letzte Stern (The 5th Wave #3)


Der letzte Stern (The 5th Wave #3) von Rick Yancey

Zusammenfassung:

Sie kamen, um uns zu vernichten: die "Anderen", eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Bend und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...

Rezension:
Wir sind die Menschheit. Unser Name ist Cassiopeia. 
In uns die Wut, in uns die Trauer, in uns die Angst. 
In uns der Glaube, die Hoffnung, die Liebe. 
Wir sind das Schiff der zehntausend Seelen. Wir tragen sie; wir halten sie; wir behüten sie. Wir schultern ihre Bürde, und durch uns werden sie erlöst. 
Sie ruhen in uns und wir in ihnen. Unser Herz beherbergt alle anderen. Ein Herz, ein Leben, zu Beginn des letzten Flugs einer Eintagsfliege.
Eins ist sicher: das war der schwächste Band der Reihe. Der erste Teil war voller toller Atmosphäre, der zweite Teil etwas weniger, dafür wurde man von den ganzen Geschehnissen überwältigt - in diesem Teil trägt keines von beidem mehr wirklich. Aber es ist auch kein grässliches Ende, eigentlich fand ich es sogar recht angenehm zu lesen.

Leider bin ich beim Lesen nie an einen Punkt gekommen, an dem es (bare with me, ich weiss nämlich nicht genau, wie ich es beschreiben soll) "natürlich" gewesen wäre, weiter zu lesen. Soll heissen, dass ich nie vollkommen in der Geschichte versunken war, mich die Spannung nicht mehr los gelassen hat oder ich einfach umbedingt wissen musste, was als nächstes passiert. Ich habe gelesen, um die Reihe zu beenden. Ich kann nicht behaupten, dass das schlimm ist (immerhin habe ich die Reihe jetzt beendet), aber wirklich toll ist das halt auch nicht.

Ausserdem haben mich in diesem Teil einige Dinge ziemlich gestört. Angefangen bei einigen logischen Überlegungen, über die ständige Repetition der gleichen Sachen (die auch in den vorherigen Büchern schon ständig wiederholt wurden), bis hin zu einigen irgendwie merkwürdig wirkenden Versuchen auch weiterhin Mysteriös zu sein (oder so etwas, ich bin mir nicht sicher). In den vorherigen Teilen war Vosch eine unbekannte Grösse, sein Wissen schien ominös und generell wusste man nicht, was genau mit den Aliens, Silencern etc. pp. genau los ist. In diesem Buch erfährt man das (mehr oder weniger), aber irgendwie so oberflächlich - und vor allem oberflächlich offenbart - dass ich mich darüber eher genervt habe, als sonst was.

Dafür möchte ich diesem Buch sein Ende zugutehalten. Nicht umbedingt, dass tatsächliche Ende (die letzten paar Seiten waren mir viel zu kitschig), sondern das Ende des "Spannungsbogens" oder "Geschichtenbogens" (story arc wäre das richtige Wort, glaube ich). Es war zwar weder überwältigend, noch unglaublich kreativ oder "noch nie da gewesen", (ausserdem haben mich auch hier einige Details genervt) aber ich mag die Art von Enden, wie es hier auch vorkommt. 

Bewertung:

Ich würde gerne 2.5/5 Sterne sagen, mit einer Tendenz zu 3 Sternen, weil es doch angenehm zu lesen war. Und weil ich das gerne sagen würde, sage ich es auch. Tja, so läuft die Welt (oder zumindest mein Blog).

Details:

Original: The Last Star
Reihe: The 5th Wave
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 384
Wo?: Amazon

Kommentare

Beliebte Posts.

Schloss aus Glas

Auch dir könnten diese Bücher gefallen

Blaue Tulpen