The First Fifteen Lives of Harry August


The First Fifteen Lives of Harry August von Claire North

Zusammenfassung:

Manchmal is ein Leben nicht genug, um die Welt zu retten.
Harry August stirbt. Mal wieder. Es ist das elfte Mal, dass Harrys Leben ein Ende findet. Und er weiss genau, wie es weitergehen wird: Er wird erneut im Jahr 1919 geboren werden mit all dem Wissen seiner vorherigen Leben. Harry hat akzeptiert, dass er in dieser Zeitschleife festhängt, auch wenn er nicht weiss, wieso. Doch dann steht plötzlich ein junges Mädchen an seinem Sterbebett und überbringt ihm eine erschütternde Botschaft: Der Untergang der Welt steht bevor.

Rezension:
It is said that there are three stages of life for those of us who live our lives in circles. These are rejection, exploration and acceptance.  
As categories go, they are rather glib, and contain within them many different layers disguised behind these wider words. Rejection, for example, can be subdivided into various clichéd reactions, like so: suicide, despondency, madness, hysteria, isolation and self-destruction. I, like nearly all kalachakra, experienced most of these at some stage in my early lives, and their recollection linger within me like a virus still twisted into my stomach wall.
Deutsch:

Logik. Sie fehlt in diesem Buch - und ich kann es dafür nicht leiden. Der fundamentale Gedankengang hinter dem Funktionieren dieser Welt stimmt nicht, weshalb ich nie aufhören konnte, darüber nachzudenken, wie falsch alles ist - was die Geschichte, in meinen Augen, zerstört hat.

Zeit ist kompliziert. Besonders, sie ist komplizierter als Claire North es anscheinend denkt. Ich hatte verschiedene Ideen, wie ihre Welt denn möglicherweise Sinn machen würde, aber es kamen immer Faktoren dazwischen, die jegliche Theorie unmöglich machten. Ich habe dieses Buch vor allem deshalb fertig gelesen, um eine Erklärung (oder sowas wie) für das funktionieren der Zeit zu finden, aber das habe ich nie erhalten.

Ich könnte vielleicht noch erwähnen, dass die Geschichte an sich interessant ist, der Schreibstil schön und mir das Ende trotzdem irgendwie gefallen hat, aber diese Details sind schlichtweg nichts, im Vergleich zu dem riesigen Logik-Loch. Es hat nicht lange gedauert, bis mir das Mangeln an Logik aufgefallen ist, und hat mich am Anfang ziemlich aufgeregt, aber schliesslich ist die konstante Präsenz dieses Loches zu einem konstanten enttäuscht sein meinerseits gegen über der Geschichte, Harry, oder der Welt verklungen.

Ausserdem nervt mich unheimlich, dass Harry selbst ein Wissenschaftler ist, der Physik studiert hat. Man möchte meinen, dass er sowas wie eine Erklärung hat, oder wenigstens die Fragen anständig untersucht. Aber nichts da. Ganz kurz wird etwas in die Richtung erwähnt, was aber nie Sinn macht (in Bezug auf die Frage nach der Zeit), das Thema wird dann aber direkt wieder verworfen, sobald ich ernsthaft zu hoffen begonnen habe, dass ich jetzt Erklärungen hören werde.

In Kürze: Es tut mir leid, aber solltest du Logik und ein funktionierendes Konzept von Zeit mögen, dann mache dir selber einen Gefallen und lies dieses Buch vielleicht nicht. Ich habe für uns beide genug gelitten. 

English: 

As far as books go I don't think I've disliked a book for quite such a reason as this. It is a rather simple reason: logic. The very fundamental thought-process behind the story lacked so much logic that I couldn't help it but think about it constantly while reading this book - which destroyed the story.

Time is complicated. It is, especially, more complicated than Claire North makes it out to be. I had several theories about how her world could work somehow - even if not elegantly at least it would resemble sense - but there were always contradictory factors. In the end, I mostly finished the story hoping for a sound (or at least somewhat sound) explanation. That explanation never came.

I could, of course, tell you that the story is, in of itself, interesting, the ending I would have enjoyed, and the style of writing is elegant and pleasing but I simply can't bring myself to indulging in these superficial niceties when there is such a gaping lack of logic staring at me hungrily. I became rather weary of the concept of time pretty quickly, with wich came a strong sense of disappointment, but eventually that feeling died down and left me with a constant apathy towards the story, Harry or the fate of the world. 

What annoys me (almost) most is the fact that Harry is a scientist! He's studied physics, he should at least offer some kind of explanation as to the workings of time and the possibility of his existence (not biologically, but in a not-being-a-massive-paradox kind of way). But, (almost) nothing. It is briefly brushed over, without ever making any sense of time in this story, but quickly dismissed as soon as I got my hopes up. 

In short: I hate to say this but if you care about logic and the concept of time, do yourself a favour and don't read this book. I have been disappointed for the both of us.

Details:

1.5/5 Sterne, weil ich so sehr Logik-sensibel bin.

Details:

Name: The First Fifteen Lives of Harry August
Deutscher Titel: Die vielen Leben des Harry August
Autor: Claire North
Verlag: Bastei Lübbe (Deutsch), Redhook (English)
Seitenanzahl: 496 (Deutsch), 416 (English)
Wo?: Amazon (Deutsch), Amazon (English)

Kommentare

Beliebte Posts.

Auch dir könnten diese Bücher gefallen

Blaue Tulpen

Die linke Hand der Dunkelheit