The Sweetness at the Bottom of the Pie (Flavia de Luce #1)


The Sweetness at the Bottom of the Pie (Flavia de Luce #1) von Alan Bradley

Zusammenfassung:

Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt - ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels - seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schliesslich ist der Ermordete vergiftet worden, und - ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist - ihre Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur - bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist.

Rezension:
Once I had taught myself to make sense of the chemical equations such as K4FeC6N6 + 2 K = 6 KCN + Fe (which describes what happens when the yellow prussiate of potash is heated with potassium to produce potassium cyanide), the universe was laid open before me: it was like having stumbled upon a recipe book that had once belonged to the witch in the wood.
Die grosse Stärke dieser Geschichte ist definitiv Flavia selber. Wer hätte gedacht, dass ein elfjähriges Mädchen - (Chemie-)Genie und Besserwisser - so reizend aufsässig sein kann?

If there is a thing I truly despise, it is being addressed as 'dearie'. When I write my magnum opus, A Treatise Upon All Poisons, and come to 'Cyanide', I am going to put under 'Uses' the phrase: 'Particularly efficacious in the cure of those who call one "Dearie".'
Flavias Stimme ist unmissverständlich die eines Kindes. Die Selbstverständlichkeit, die Selbstsicherheit, sogar die Konzentration auf sich selbst (das klingt etwas schlechter als es tatsächlich ist, soll wirklich keinesfalls als schlechtes Merkmal dargestellt wirken), wer mit Kindern umgeht, kann all diese Merkmale ständig beobachten. Gleichzeitig schreibt sie aber, vor allem für ein Kind, sehr gebildet, was eine sehr interessante Mischung ergibt. Angenehm, amüsant und interessant zu lesen, einerseits wegen ihrer Stimme, allerdings ist auch ihr Charakter so stark und eigenwillig, dass man einfach von ihr entzückt sein muss.

Das Rätsel selber hat mich nicht einmal wirklich interessiert, ich wollte einfach die Welt noch länger durch Flavias Augen erkunden. Damit könnte ich allerdings auch sehr wohl einen grossen Teil des Spasses verpasst haben, denn mir ist sehr wohl bewusst, dass ich dieses Buch bei weitem nicht so gerne hatte, wie ich es hätte haben können. (Verhältnismässig) Objektiv fand ich es teilweise einfach besser als subjektiv, ich könnte nichtmal sagen, wieso, war wohl einfach nicht übermässig mein Fall. 

Aber trotzdem, oder gerade deswegen: Bist du an spannenden Krimiromanen mit einzigartigen Protagonistinnen interessiert, dann solltest du dir dieses Buch definitiv mal etwas genauer anschauen.
I was me. I was Flavia. And I loved myself, even if no one else did.
Bewertung:

Wie schon gesagt, ich hatte das Buch nicht so gerne, wie ich glaube, dass ich es hätte haben können/sollen, aber objektiv ist es dennoch mehr als gut, ausserdem bin ich mir ziemlich sicher, dass mich Flavia so lange bequatschen würde, bis ich ihr mindestens 4/5 Sterne verliehen habe.

Details:

Name (Deutsch): Mord im Gurkenbeet
Original: The Sweetness at the Bottom of the Pie
Reihe: Flavia de Luce
Autor: Alan Bradley
Verlag: Penhaligon
Seitenanzahl: 384
Wo?: Amazon

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