The Thirteenth Tale


The Thirteenth Tale von Diane Setterfield

Zusammenfassung:

Sie gilt als Englands beliebteste Schriftstellerin, und doch weiss keiner, wer Vida Winter wirklich ist. Ihr ganzes Leben lang hat sie Stillschweigen darüber bewahrt, was damals, in jener Nacht vor rund sechszig Jahren, wirklich geschah, als der Familiensitz der Angelfields bis auf die Grundmauern niederbrannte. Nun, dem Tode nah, erleichtert Vida Winter erstmals ihr Gewissen und gesteht die schockierende Wahrheit über sich und ihre Zwillingsschwester.

Rezension:
What succor, what consolation is there in truth, compared to a story? What good is truth, at midnight, in the dark, when the wind is roaring like a bear in the chimney? When the lightning strikes shadows on the bedroom wall and the rain taps at the window with its long fingernails? No. When fear and cold make a statue of you in your bed, don't expect hard-boned and fleshless truth to come running to your aid. What you need are the plump comforts of a story. the soothing, rocking safety of a lie.
Puh - ich gebe zu, es hat einige Zeit gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte war, aber das Warten hat sich wirklich gelohnt. Ich habe das Ende (der Geschichte) nicht im Geringsten kommen sehen, und es hat mich so gepackt, dass ich die Welt um mich ganz vergessen habe.


Um alles Gute kurz zusammenzufassen: Der Schreibstil, Bücher, die Charaktere, die Geschichte, die Mysterien, die Auflösung. Also so ziemlich alles eigentlich.

Ja, es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich wirklich ganz in der Geschichte war, aber das lag an mir, denn bis dahin war es schon offensichtlich, dass es eine tolle Geschichte ist (so objektiv wie möglich betrachtet). Nach der Hälfte (ungefähr, irgendetwas zwischen der Hälfte und Drei-Vierteln) konnte ich das nur auch wirklich, wirklich wertschätzen.

Ich bin normalerweise nicht jemand, der übermässig viel mit Familiendramen anfangen kann (nicht, solange es nicht noch externe Faktoren gibt oder das Drama nicht der Mittelpunkt ist - als Beispiel: Wuthering Heights war für mich eine Qual zu lesen), weshalb sich das Buch oft so angefühlt hat, als würde eigentlich kaum etwas passieren (vor allem weil die Dinge, die eben doch passieren, eigentlich eine Erzählung sind und in der Vergangenheit passiert sind). Das ist der Grund dafür, dass mir der Anfang nicht langsam, dafür ziemlich leer vorkam. Aber gegen Ende erkennt man dann, dass so viel mehr an der Geschichte hängt, als man zuerst sieht und der Moment, in dem sich das Mysterium wirklich um mich gewickelt hat, war schlichtweg klasse. 

Wegen des ganzen Mysteriums wirst du, geschätzter Leser, sicher auch verstehen, weshalb ich nicht mehr als nötig über den Plot sagen will. Weshalb ich hier auch einen Schlussstrich ziehe.
Tell me the truth.
Bewertung:

Obwohl ich das Ende offensichtlich fantastisch fand, kann ich nicht ignorieren, dass der Anfang für mich ziemlich schwer war, weshalb der Kompromiss bei 4/5 Sternen bleibt.

Details:

Name: Die dreizehnte Geschichte
Original: The Thirteenth Tale
Autor: Diane Setterfield
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 528
Wo?: Amazon

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