Und wir scheitern immer schöner


Und wir scheitern immer schöner von Dirk Bernemann

Zusammenfassung:

Das Leben ist Krieg. Der Krieg hat uns alle leer gemenscht, kaputtgekriegt.
Das Leben ist kein Krieg, sondern Sehnsucht, irgendetwas zwischen Verachtung und Liebe!
Das Leben ist Krebs, er zieht Metastasenstrassen durch meinen Leib.
Das Leben ist Konzentrationsamok, ein Garten rot blühender Neurosen.
Und ich bin der Menschenkarton mit chemischem Inhalt. All das geschrien, während Genitalien sich duellieren...

Rezension:

Wer den ersten Teil von Ich hab die Unschuld kotzen sehen gelesen hat, der weiss, auf was er sich einlässt. Es ist, im Grunde, genau das gleiche. Natürlich sind die Geschichten anders, die Beziehung zwischen den Geschichten ist immer anders, aber es sind immer noch Geschichten von (menschlichen) Verderben, Verfall und dem allgemeinen, allumfassenden Unglücklichsein, welche irgendwie zusammenhängen. 
Ich fand das erste Buch grossartig und ich finde auch das zweite Buch grossartig (Ich schätze allerdings auch, dass das umgekehrt genau so funktioniert: Ich fand das erste Buch schlecht und ich finde auch das zweite Buch schlecht.). Kaputte Leben, kaputte Menschen. Ein kaputtes Buch. Dichte Atmosphäre, gnadenlose Aussagen, Perspektiven, die sich gegenseitig beleuchten. Einfach toll. Ich mag das.

Bewertung:

4.5/5 Sternen, weil weil halt. Ja.


Details:

Name: Und wir scheitern immer schöner
Autor: Dirk Bernemann
Verlag: Ubooks
Seitenanzahl: 128
Wo?: Amazon

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